Numenera – die neuen Reisen

Es klopft.

„Ah ja einen Moment. Die alten Knochen sind bei dieser Kälte nicht mehr so schnell“

„Ja ? Ach ihr seid es…kommt nur rein“

„Ach das Wetter ist euch zu schlecht und zu Hause dürft ihr auch nicht rumtoben? Ich soll euch also wieder eine Geschíchte erzählen?  Wie diesmal eine Richtige, eine Wahre? Also das ist doch…..  na gut wie ihr wollt …“

Hierbei lächelt er und streicht einem der Mädchen behutsam übder den Kopf.

„Also …habe ich euch schon erzählt wie ich einst die mächtigsten Helden von Numenera kennengelernt habe und sogar eine zeitlang mit ihnen umhergezogen bin? Nein ?? Na aber dann wirds aber Zeit….hmm wie ging das Ganze nochmal los ?…. Lisa hol mir doch mal von dem guten Wein und wärme ihn ein wenig im Kessel auf…danke dir mein Schatz.“

Es knistert behaglich von der Feuerstelle her und der sehr sehr alte Mann beginnt den Kindern und Jugendlichen in seiner kleinen aber gemütllichen Hütte zu erzählen.

„Wo genau es war weiß ich leider nicht mehr. Aber in einem Gasthaus war es und dort traf ich sie das erste Mal. Ihr werdet es nicht glauben, aber der alte Edras –  jaja genau der…. war auch da und hat ihnen .. äh uns einen Auftrag gegen – gemeinsam sollten wir zu einem Ort voller unendeckter Numenera gehen und dort diese führ den alten Edras einsammeln.“

Er nimmt geräuschvoll einen tifen Schluck des warmen, ja fast heissen Getränkes das ihm Lisa gebracht hatte und seufz und leckt sich genüsslich über die Lippen.

„Lasst mich nachdenken wer alles da war….also ich und

Erol – ein wirklich hochintelligenter Nano,

Argan ein meisterhafter Bogenschütze ,

Satha ein Meister der Waffen, voller Muskeln und ein klein wenig eingebildet

Hawmett, eine erstaunliche junge Frau mit den Kräften der Schwerkraft zu gebieten,

und

Odif ein mit Maschinen sprechender junger Mann “

Hier zwinkert er bei fast allen Namen einigen der Kinder wissend zu

„Aber die kennt ihr ja alle – gell “

Er lehnt sich in seinem Stuhl zurück, nimmt einen weiteren tiefen Schluck und beginnt mit der Erzählung:

„Gemeinsam sind wir dann gegen Nordwesten – glaube ich – gezogen um diese tollen Numenera zu finden…. bedenkt nur, die Hälfte deren sollte uns gehören.“

Er streckt sich in seinem Sessel und fliegt ein wenig höher um sich einen besseren Platz zu verschaffen.

„Wir sind also ein paar Tage gewandert und haben dann ein paar Typen in der Entfernung gesehen, die sahen so wirklich seltsam aus. Gelbe, schmutzige Klamotten. Und gebeten oder sowas haben die und bevor wir angekommen sind sind alle in einer Scheune aus Obsidian verschwunden. Ohne Fenster…mit einem Schlüsselloch aber ohne Tür…“

Er macht eine kurze Pause, zeiht eine brennende Pfeife aus seinem Morgenrock und beginnt genüsslcih zu schmauchen.

“ Wir haben gleich alles abgesucht und ich habe dann einen Baumstumpf gefunden auf dem ein Schlüssel aus glühendem Eisen oder so gelegen haben muss, den er hatte sich in das Holz gebrannt. “

Hierbei zeichnet er mit der Pfeife einen ungefähren Umriss des Baumstammes und des Schlüssels in die Luft.

„Glücklicherweise hatte Odif einen seiner metallischen Freunde dabei – ja sogar in jungen Jahren hatte er solche überall dabei – und hat den Schlüssel nachformen lassen. Aber auch Odif war mal unerfahren – irgendetwas war falsch und die Tür ging nicht auf.  Wir anderen haben dann ales probiert reinzukommen.“

Wie aus dem Nichts erscheint eine dunkle große Scheune in der Luft – diese wirkt bedrohlich und einige der Kinder zucken zusammen.

„Aber nachdem Hawmett uns mitteilte das das Ding, daas wir als Scheune sahen weit mehr als mancher Turm wog und wir mit gar nichts was wir machten ihm auch nur einen Kratzer zufügen konnten ist die Scheune verschwunden…“

Hier beginnt er zu lachen, dass ihm das Getränk aus der Nase prustet

“ Und Satha stand auf der Scheune.“ schnaubt er “ als sie verschwand und als er fiel schaut er zu Hawmett…. sie gestikuliert und man sieht ihm an das er glaubt jetzt ists um ihn geschehen….hihihi…aber weich wie eine Feder landet sie ihn …da waren einige echt erstaunt….“

Ein kleines rothaariges Mädchen wird hier von 2 Jungen aufgezogen und streckt einem der beiden die Zunge raus.

„Na wie dem auch sei Erol war die ganze Zeit zwar da, aber auch nicht da gewesen, denn er hatte mal wieder ein Buch gefunden und sofort zu lesen begonnen. Er hat irgendwas von seltsamen Orten und Zeiten gefaselt “ – hier blickt er einen blondhaarigen jungen Mann mit einem Augenzwinkern an…“ Du kennst ja deinen Großonkel“

Mit einem wissenden Lächeln in den Augen nickt der junge Mann und grinst vor sich hin.

„Na ums kurz zu machen – scheinbar taucht diese Scheune alle paar Tage für …ich glaube 2 Wochen auf und verschwindet dann wieder..witzigerweise sollte sie genau an dem Ort…naja nicht genau aber zumindest sehr nahe an dem Ort wo wir hinwollten auftauchen“

Hier beginnt er auf einmal still zu werden und seine Augenbrauen beginnen fast zusammenzuwachsen als er überlegt…..niemand in der Hütte wagt es sich zu räuspern oder zu bewegen… und nach einer guten Minute erzählt der Greis weiter.

„Ach ja der Ort hiess Jutte und die Gelbroben waren ein Kult des Vortex.“

Hier erschallen aus den Reihen der Zuhörer einige Fragen und Zwischenrufe

„Ja genau der, aber damals waren sie noch klein, aber das wußten wir nicht…na wie dem auch sei…wo war ich?“

„Ach ja nach Jutte wollten wir ja auch und sind dann also von Dorf zu Dorf gezogen auf dem Weg nach Jutte“

An der Decke der Hütte breitet sich eine krude Karte aus und eine kleine Gruppe Punkte beginnt einen Pfad entlangzuwandern.

„Überall haben uns die Leute von verschwundenen Leuten, meist jungen Menschen erzählt…wenn wir damals gewußt hätten was mit denen geschehen ist…aber wir hatten keine Ahnung“

Zum ersten Mal stehen dem alten Mann Tränen in den Augen und man sieht das sein Blick weit in die Vergangenheit gerichtet ist.

Er räuspert sich und beginnt mit leiser aber immer kraftvoller werdender Stimme weiter zu erzählen:

„Also sind wir den Spuren der Gelbroben gefolgt – nur eben andersrum – wenn ihr versteht. Scheinbar sind sie von Jutte oder so gekommen und dann Richtung Scheune gezogen und haben jungen Leute mitgenommen.“

“ Na auch egal – wir sind ein paar Tage vor Jutte soweit gewesen, dass keine Leute mehr verschwunden waren und auch keine Gelbroben gesichtet wurden. Und in Jutte – das damals noch ein ganz kleines Dorf mit knapp über 100 Leuten war – hatten nur eine Handvoll Leute davon gehört.“

„Wir haben uns dann ins beste Gasthaus am Platz eingemietet, ach ne……“

Hier kratzt er sich am Kopf

„Also erst haben wir erfahren das es keinen Fisch gibt, weil ein Ungeheuer im See ist und dann hat uns der Wirt gebeten das Ungeheuer zu töten und im Gegenzug sein Gasthaus als Bleibe angeboten“

Einige der Kinder wirken verwirrt

„Wow..der hatte Essen und natürlich haben wir auch rausgefunden dass das ein Artefakt war das das alles gemacht hat aber egal es schmeckte super“

Hierbei reibt er sich den Magen, der auch sofort zu knurren beginnt und blickt Richtung Küche … sofort macht sich ein kleiner Junge auf den Weg und bring ihm einen großen Teller voller Süßspeisen, den der alte Mann großzügig mit allen teilt.

Als wieder Stille eingekehrt ist fährt er fort

„Also sind wir am nächsten Tag zum See gegangen und haben dort das Ungeheuer relativ leicht erledgt. Vor allem die geballte Macht von Erol und Argan war einfach zu viel für ihn.“

„Das Fleisch haben wir dann an den Gastwirt verkauft und ach jetzt hätte ichs beinah vergessen “

und er beginnt wieder zu lachen…

„Da haben wir Aldern Foxglove dann wieder getroffen – der wollte dass wir eine Kiste für ihn holen, aber wollte unseren Preis nicht zahlen und Meister Odif hat ihm einen Streich gespielt durch den wir dann T´val kennen gelernt haben“

Eine Raunen geht durch die kleine Versammlung und überall wir gemurmelt.

„Ja so wars ..wirklich Odif und T´val haben dann sogar eine zeitlang zusammen gearbeitet, und wir haben für den Gnom „…hier hört man ein erschrecktes Luftholen

„ach stellt euch nicht so an ..als ob euch der was tun würde..also wirklich“

„Also wie gesagt dort trafen wir T´val und erzählten ihm von unserem Auftrag für Edras“

„T´val sagte, dass er ihn kenne – der aber nur ein trotteliger alter Zausel wäre“

Gelächter brandet auf – einige der Kinder sehen sich ungäubig an…

„Nun wie dem auch sei, T´val hat uns einige Geegenstände abgekauft, einige verkauft und uns ermutigt nach den Numenera zu suchen“

Er blickt nun auf sein Handgelenk und wirkt überrascht.

„Aber jetzt müsst ihr nach Hause es ist Schlafenszeit -“

Ein allgemeines Brummeln und sogar ein wenig Enttäuschung macht sich breit

„Wenn ihr das nächste Mal kommt erzähle ich euch wie wir die Bibliothek der Ahnen gefunden haben und Viorian Dekanti getroffen haben – wie wir in einen Säureregen geraten sind und einen Schatz geborgen haben…aber jetzt…raus“

Er deutet mit seinem Krug auf die Tür, nicht ohne dabei zu lächeln. Aber alle wissen, dass das das Ende der heutigen Geschichte ist…..

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Über xorron

mittlerweile master und spieler zuhause und in Geisenfeld
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