Das GeWüLe 4

 

(Edit 1: Namen mit Hilfe von Tobi ergänzt)

Gestern war ich wieder nach einjähriger Pause auf dem GeWüLe .  Die Pause kam dadurch, dass die Jungs und Mädels in 2012 zuviele LARP-Events hatten und daher kein GeWüLe veranstalteten.

Die Germeringer Würfel Legenden waren auch dieses Mal einfach toll. Die Leute dort sind alle freundlich und nett und man fühlt sich sofort als ob man die meisten einmal im Monat treffen würde – ein bischen wie eine kleine Familie. http://wuerfelundschwert.de/wordpress/?page_id=813

Hier auch nochmal ein besonderes Lob an die Organisatoren die es einfach gemütlich machen.

Diesmal war ich nur einen Tag dort und habe von 16.00 bis 21.30 das einsteigerfreundliche Rollenspiel „Der einsame Wolf“ vorgestellt.

Ich habe für jede der neuen Charakterklassen ( ausser den Kai ) einen  Charakter vorerstellt und dann den Leuten eine kurze Einführung in das System gegeben, und was die 5 Disziplinen bedeuten die ich für jeden Charakter ausgesucht hatte.

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Zuerst hatte ich 4 Spieler –

einen Vakeros-Kampfmagier names Freway Cola ( nun ja das war ein Getränk das auf dem Tisch stand ) der ihn aber wie ich fand sehr intensiv spielte und auch voll dabei war – mit den Disziplinen Gegenzauber, Kaenos ( Ausdauer in Willen umwandeln ), Daernath ( Willen in Schaden für den Gegner umwandeln – eindeutig die schwächste Disziplin – diese werde ich fürs nächste Mal austauschen ), Vakeros Ra (plus auf die Kampfstärke und einen Angriff parieren) und Zuflucht des Vakeros (eine Megadiszplin die Verbündete heilt und gelichzeitig Gegner schädigt)  wie ich nun erfahren habe hiess er Fabi ( tja das Alter )

Gaby ( eine der Organisatoren ) spielte eine Telchoi-Kriegerin names Loni Ringstern mit den Disziplinen Donnerstimme ( schädigt Gegner ), Eins mit dem Land ( Immunität gegen Umwelteinflüsse ), Feuerbiss ( Schadensmultiplikator), Ishirs Segen ( Heildisziplin), Winde von Telchos ( Kampfstärke ).  Leider war Gaby vom Vortag noch stark angeschlagen und daher etwas ruhiger – aber auch sie lachte viel 🙂

Tobi, ein weitere Organisator spielte den Eisbarbaren Grün Braubart von Kulde – einen ständig saufenden und zeitweise erstaunlich intelligenten Riesen, der durch Bier zu allem gebracht werden konnte – er hatte die Disziplinen Eisblut ( Resistenz gegen Gifte und Krankheiten ), Knochenmeister ( kann aus toten Tieren Knochenwaffen und Rüstungen bauen ), Spuren verwischen, Grausamkeit ( mehr Schaden ), und Magieresistent. Tobi war sehr aktiv und hatte wie auch die meisten der anderen immer einen lustigen Spruch auf den Lippen.

Dann als letzter der Startgruppe spielte Egfried den Zwergenschützen  Brom von Bor – ein Urgewalt mit den Disziplinen Schnelles Nachladen, Scharfschütze , Treffsicherheit, Zielblick ( mehr Schaden), und Gewehrknüppel ( gilt nie als unbewaffnet ) – wann immer er auf einen Gegner schoss zerfiel er in seine Einzelteile – wahrlich eine Macht der Zwerg

Später kamen dann noch 2 weitere wackere Helden hinzu

ein Bruder des Kristallsterns – mit Blitzende Hand ( einem Schadenmultiplikatorspruch), Gedankenbann ( beruhigt Gegner), Gegenzauber, Unsichtbares Schild und Vitalität ( vergrößert kurzfristig die Kampfstärke ) –  Markus spielte hier den Remisius.  Er war sehr still und hielt sich vorwiegend im Hintergrund – was aber auch, unter anderem an folgendem Spieler lag:

Unser Sommerländsicher Ritter wurde gar nicht ritterlike gespielt, aber alle hatten viel Spaß an ihm – er hatte die folgenden Disziplinen : Barmherzigkeit ( gib anderen Ausdauer), Heldenmut ( schlag ein zweites Mal zu), Stärke ( verursache doppelten Schaden mit einem Breitschwert), Waffen ( kämpfe mit einem Breitschwert einhändig) und Recht ( Bonus bei gerechte Kampf sonst Malus ) Stefan schien hier viel Spaß zu haben 🙂

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zum Abenteuer:

wie üblich trafen sich die Helden in einer Kneipe und kannten sich bereits – mehrere Gerüchte würden in der Kneipe gehört

– die Steuerkasse ist nicht angekommen, wurden wohl überfallen

– Ein kleiner Spähtrupp der  Streitkräfte des Bösen wurden in der Nähe gesehen

– eine adlige Jagdgesellschaft wird vermisst

Aber trinken war wichtiger 🙂 und so blieben sie sitzen. Mal was ganz Neues :)))

Dann betrat ein verletzter Mann mit einem Auftrag die Wirtschaft und die Leute bekamen Geld für die Hilfe gegen Banditen angeboten. Und schon gings los.

Nach 3 Stunden am Bauerndorf angekommen kam einigen das Ganze komisch vor. Sehr reiche Einrichtung, 3 Schwestern die sich sehr ähnlich sahen, ein Vater der gute 60 Jahre älter schien. Zu gutes Essen und Trinken …. erst der Magier durchschaute die Illusion. Aber die Illusion wurde schwächer, denn man hatte Bodak eine Schatulle gestohlen in der wohl einiges an Macht stecken musste. Ausserdem vermisste er seine Tochter Beatrix.

Die Helden ruhten sich aus um am nächsten Morgen die Banditen in ihrer Höhle zu suchen, aber der Eisbarbar wurde von Bodak nocheinmal rausgelockt ( leider war er so schlau die anderen davon zu informieren – Mist sonst hätte ich ihn wohl erledigt) – aber Bodak war nicht wirklich Bodak sondern ein Helghast (Gestaltenwandler) . Für die Gruppe war es gut das der Herr Zwerg einmal schoss und rumms regnete es Einzelteile.

Als Cola die Überreste ausserhalb des Dorfes eingraben wollte griffen ihn ein paar Wölfe an und als er sie mit Feuer verwirrte gelang ihm die Flucht und rumms erschoss der Zwerg den Leitwolf und der Rest floh.

Am nächsten Morgen brach die Gruppe dann auf und dank des guten Spurenlesers Braubart folgten sie den Spuren der Banditen zu einem Friedhof – dort entschloss man sich sofort die Krypta aufzubrechen. Diverse Fallen wurden gefunden und manche auch ausgelöst. Wächter besiegt , Schätze eingesackt und fast auch ein besiegter und hier zur ewigen Ruhe gelegter Schwarzer Lord wiedererweckt. Aber niemand starb und die Steuereinnahmen wurden gefunden.

Zu guter Letzt wurde die Krypta mittels 140 Schaden durch eine Blitzende Hand , und dadurch auch der halbe Friedhof, im Erdboden versenkt. Hoffentlich haben die Bannrunen diesem magischen Blitz getrotzt.

Fragen über Fragen blieben offen:

– wo ist Beatrix verblieben?

– was hat es mit den uralten Münzen auf sich?

– wer genau war in den Sakrophagen aufgebahrt?

– haben sie den Schwarzen Lord nun doch befreit?

– welche Kreaturen waren in dem einen Gang ?

– was war hinter der halbverschlossenen Tür aus Metall noch zu finden?

– warum wurde der Helghast ausgesandt?

Vielleicht erfährt man ja bei einem weiteren Besuch in Magnamund mehr……

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Systemkritik:

Das System ist sehr sehr einfach gestrickt – gewinnt aber durch den Band Die Helden von Magnamund enorm.

Mit einer Gruppe die willens ist Rolle zuspielen macht es enorm Spaß vor allem eben durch die verschiedenen Chars ( hier nochmal mein Dank an alle Mitspieler )

Die Disziplinen sind teils enorm mächtig teils sehr schwach – also muss ich hier noch besser tarieren.

Ich und ich glaube auch die Spieler hatten ne Menge Spaß – vor allem da jeder bereit war über die „Werte“ seines Chars hinauszuschaun.

Dadurch werden die Spieler befreit und wenn man die Welt besser beschreibt ( da kenne ich mich noch nicht so gut aus ) und dann auch die Spieler mehr von ihrem Hintergrund wissen

( was bei einem Con unwahrscheinlich ist ) dann wird das Ganze wohl noch intensiver.

Fazit:

Wenn ihr Einsamer Wolf spielen wollt kauft euch nicht nur das Mehspielerbuch,  sondern auch Die Helden von Magnamund , das Bestiarum und wenn ihr Hintergrund haben wollt auch Sommerlund. Alle kosten jeweils 14,95.

Mehr Infos unter: http://www.mantikore-verlag.de/

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Über xorron

mittlerweile master und spieler zuhause und in Geisenfeld
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2 Antworten zu Das GeWüLe 4

  1. Egfried schreibt:

    Jawollll, ich fand’s auch schön. Zum Master muss ich ja nicht mehr viel sschreiben: Gewohnt gut, flexibel und souverän 🙂
    Diese sehr einfachen Regeln erleichtern es den Fokus auf das ROLLEN-Spiel zu behalten.

    Schade, dass Du bei Midgard nicht mehr dabei warst. War auch eine nette Runde.

  2. xorron schreibt:

    ja mir hats auch sehr gut gefalllen, kurz war ich sogar versucht es wieder ín der Belgradstraße zu versuchen, aber ohne Unterstützung wird das nix

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