rWie ich einen Kriegshammer fand oder warum Dämonen auch nicht mehr das sind was sie mal waren

Gestern hatte ich mal wieder das Vergnügen ein Rollenspiel, dass ich nicht kannte, spielen zu dürfen. Warhammer Fantasy die 3te Edition.

Zuerst haben wir meinen Charakter erstellt: Einen Trollslayer ( Zwerg ) namens Goffanon – er kann draufhaun und äh sonst nix.

Bei der Charaktererstellung fand ich es schade, dass es nicht so was wie Vor- und Nachteile gibt und die Talente alle sehr effizient sind – hier fehlt mir ein wenig die rollenspieltechnische Ausrichtung – aber vielleicht gibts die ja und wir habens in der Schnelle der Zeit nicht eingebaut.

Nun ja also los gings.

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In Altdorf einer großen Menschenstadt habe ich mich in in Gasthaus einquartiert. Nicht mehr viel Geld, aber ich hatte gehört, dass es lukrative und dazu sehr gefährliche Aufträge gibt. Vielleicht finde ich ja hier meine Bestimmung ( wenn ich alles richtig verstanden habe ist ein Trollslayer eine arme Sau – aus irgendwelchen persönlichen Schicksalsschlägen heraus will er nur eins – in einem möglich großen, imposanten Kampf gegen ein möglich abscheuliches und mächtiges Wesen draufzugehen ).

Unten haben sich dann einige Menschen unterhalten und irgendwie hatte ich das Gefühl und auch Anzeichen dafür gehört, dass es bald zu einer Schlägerei kommt.

Interessiert habe ich mich auf die Treppe gesetzt um dem Schauspiel beizuwohnen. Aber nix war.

Doch habe ich einen Gelehrten gesehen der in einem Buch las und da waren viele zerstückelte Menschen abgebildet, aber leider habe ich nicht verstanden warum das für den Herrn Reginald Straight wichtig war. Irgendwas mit Heilung – naja vielleicht kann der ja mal nützlich werden dachte ich und vor allem – er kennt bestimmt jemanden der mich begleiten kann um von meinem ehrenvollen Tod zu berichten. Herold nannte er die…

Naja aber scheinbar wollen die Geld dafür und ich bin knapp bei Kasse also habe ich noch 2 Leute kennengelerent und gemeinsam sind wir zu den schwarzen Brettern gepilgert um dort einen gutbezahlten Job zu finden.

Das haben wir auch aber irgendwie hatten die was gegen Zwerge, aber ich hab sie überzeugt das ich für eine Reise in die Grauen Berge der richtige bin. ( den Baron der das ganze finanzierte habe ich nie gesehen.)

Warum uns dann irgdenwelche Kultisten in ner Wirtschaft überfallen haben, die zumindest annehmbares Bier hatten, und warum der verhüllte Mensch (?) namens Endras die geheimnisvolle Kiste gleich hier aufmachen wollte, erschloss sich mir nicht sofort aber interessant wars – das grüne Leuchten war seltsam – ich meine das aus der Kiste und irgendwie gings mir gar nicht so gut – wahrscheinlich zu viel menschliches Bier oder das falsche Essen…

Naja jedenfalls sind wir dann doch los und nach ein paar Stunden Wanderung bei einem Gasthof untergekommen.

Hier sind meine Begleiter dann alle hektisch rumgerannt, wieder wurden Kultisten erwähnt, aber niemand wusste was , keiner war zu sehen und dann fanden Alf ( ein seltsamer dauerplappernder Mensch der immer minutenlang in den Himmel starrt….) und Endras eine Spur . Die aber nur sie sehen konnten – und wir verfolgten die Kultisten. Mann ein Dämon wäre genau das richtige für mich.

Aber wies dann kam und kommen musste waren bloß 30-40 Kultisten und 3 kleine eklige Dämonen mit entweder ner Riesenzunge oder 6 Brüsten zu sehen. Und alle fielen recht schnell und leicht um. Sogar durch Beschuss von Pfeilen von Endras.

Und endlich, endlich kam dann ein 3 m großer Dämon … und fiel nach 2 Schlägen von mir um – wie enttäuschend.

Ich bin kaum verletzt, nur ein paar Kratzer, Endras hat auch nix abbekommen und die anderen beiden sind auch okay. Irgendwie hatte ich mir das schwieriger erhofft.

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Also das war meine erstes Mal Warhammer 3rd und es hat mir gut gefallen.

Das System ist anders, erinnert mich ein bischen an Marvel und die Idee alles mit nur einem Würfelwurf abzugelten und die verschiedenen Arten von Würfeln und auch die Karten haben mir gut gefallen. Leider war ich nicht genug vorbereitet, aber das wird sich bis zum nächsten Mal ändern.

Sehr angenehm fand ich den Master Patrick – der erst so 4-5 mal masterte und trotzdem auch noch seiner Char Alf spielte – was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gemacht hätte – er hats aber gut rübergebracht. Lebendige Charaktere und auch schöne Beschreibungen.

Christian ist der erfahrenste Warhammerspieler von den drei Mitspielern und hat den Elfen Endras sehr interessant gespielt, und was ich sehr positiv fand – mit seinen Regelkenntnissen nicht geprotzt sondern sie sinnvoll eingebracht wenn er gefragt wurde oder etwas unklar war.

Ma, der den Barber Surgeon Reginald Straight spielte, war wie ich Neuling bei Warhammer hatte sich aber scheinbar intensiv eingelesen.

Manchmal sind wir ein wenig zu sehr in die Regeldiskussion mitten im Spiel eingestiegen, aber das war noch okay weil ich ja auch nix wußte und so was lernen konnte.

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Fazit:

Ich freue mich schon auf das nächste Mal überlege aber einen andern Char zu spielen – so einen selbstzerstörerischen Char mag ich nur bedingt.

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Über xorron

mittlerweile master und spieler zuhause und in Geisenfeld
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