Geheimnisse in Joborn

Vor der Bärenhöhle fanden wir ca. 30 bis 50 einige Tage alte Spuren. Einige davon waren von beschlagenen Schuhen, einige von leichten Schuhen und wiederum andere waren menschliche Fussabdrücke. Die Spuren trennten sich in 3 Richtungen. Zum Teil direkt nach Joborn und links bzw. rechts herum.

Da wir auf dem Weg zur Mine diese Spuren nicht gesehen hatten bzw. die Spuren der kleinen Joborner Jagdgruppe nicht zu sehen waren, kamen wir zu dem Schluss, dass wir wieder in einer anderen Zeit sind. Nachdem Erach, trotz Shag-Tyrs Hilfe immer noch nicht so wirklich gut aussah und auch nicht roch…, gingen wir zum nahe gelegenden Bach, damit er sich und seine Wunden komplett waschen konnte. Erach hatte plötzlich die Eingebung, dass es besser wäre seine Klamotten hier zu lassen und lieh sich deshalb von Ral das weiße Wolfsfell als Behelfskleidung. Desweiteren bekamen wir von Ral 4 Wundverbände, die wir dann auch professionell nutzen ;o).

Erach fiel auf, dass sein Schutzamulett aus dem Travia Tempel auf der einen Seite schwarz geworden war. Shag-Tyr meinte eine Pflanze namens Lulania entdeckt zu haben, die sich in schwarz eingraviert hatte. (Info: Lulania wird zum Heilen eingesetzt). Er gab Erach dann noch den Tipp, das Amulett zu essen. Erach weigerte sich komischerweise…

Wir entschlossen uns rechts außerhalb der Spur nach Joborn zu gehen. Immer wieder kreuzten wir die Spur der anderen Gruppe. Diese Spuren wurden immer weniger. Es war also davon auszugehen, dass der Wald durchkämmt wurde. Als wir endlich ankamen, war es schon dunkel. Nach längerer Diskussion, wie und wo wir „anklopfen“ sollen, kamen wir endlich nach Joborn rein und wurden sogleich von Seradan (Stadtwache und rechte Hand von Freiherr Ruckus von Joborn) in Empfang genommen. Er erklärte uns, dass wir bereits vor 5 Wochen zur Bärenjagd aufgebrochen waren. Inzwischen gab es mehrere Orkangriffe auf verschiedene Städte. Desweiteren wurden mehrere Höfe in der Umgebung angegriffen und die Bewohner befragt.

Erach wollte wegen des Amuletts in den Travia Tempel. Dort erfuhr er von einem Priester namens Bredo, dass das Amulett seine Aufgabe erfüllt hat, indem die Krankheit eingezogen wurde. Das Amulett ist jetzt kaputt. Erach wollte es trotzdem aus sentimentalen Gründen behalten. Sieht ihm eigentlich gar nicht ähnlich. Schließlich behält er von dem Kampf ja schon einige beeindruckende Narben. Der Priester war etwas schusselig, gestresst und unaufmerksam.

Der Rest der Gruppe wurde von Seradan in ein Gasthaus gebracht. Er organisiert für uns ein Gespräch mit Freiherr Ruckus von Joborn. Hier erfahren wir, dass es keine Orkangriffe auf Joborn gab und dass die Befragungen der Höfe durch die Goldmasken durchgeführt wurden. Dies sollen wir auf alle Fälle für uns behalten. Er fragt uns, ob wir schon mal von den Masken gehört haben. Erach erzählt von unserer Zeitreise. Laut Ruckus suchen die Goldmasken ein bestimmtes Buch von Kladdis. Er weiß aber leider nur, dass dieses Buch irgendwas mit „Drakonis“ zu tun hat. Ral? Hier müssen wir uns noch mal genauer unterhalten. Anscheinend ist die Person mit den Büchern von Kladdis nicht am Bestimmungsort angekommen, sondern ist unterwegs verschwunden. In den letzten Wochen sind hier in der Umgebung noch mehr Dämonentiere aufgetaucht. Wir haben Ruckus noch auf unsere Belohnung für die Tötung des Bären bzw. die Rettung von Joborn angesprochen. Da wegen der Orkangriffe die Stadtkasse momentan nicht gefüllt ist, zahlt uns Ruckus 100 Dukaten als Anzahlung aus eigener Tasche. (Jeder bitte 20 D aufschreiben).

Beim anschließenden Abendessen bzw. Aufteilung der Anzahlung gab es einen kleinen Disput zwischen Shag-Tyr und mir. Ich will hier nicht weiter ausholen, aber wie sagt man so schön „Rache ist süss….“. ;o)

Erach wollte von Shag-Tyr seinen Speer analysiert haben. Bis jetzt hat er allerdings nur erfahren, dass er magisch ist. Für den Rest war Shag-Tyr anscheinend zu müde.

Am nächsten Morgen erzählte uns Seradan erzählte, dass Gildenmagier zur Unterstützung nach Joborn kommen. Diese kommen direkt aus einem andergastischen Kampfseminar. Danach brachte er uns zu der Familie, die das einzig überlebende Befragungsopfer namens Dagarin, welches noch hier in der Stadt war, beherbergte. Nach einigen Humpen teuren Wein, Shag-Tyrs Überredungskünsten und Erachs erfrischen naive ehrliche Art erfuhren wir, dass wir es mit einem Doppelinformanten zu tun hatten. Dieser war schon über 60 und stellte nach außen hin einen hinkenden und etwas verwirrten Alten dar. Er hab uns leise den Tip, niemanden hier zu vertrauen.

In der letzten Zeit kamen wohl viele neue Menschen hier nach Joborn. U.a. auch Seradan. Und man weiß nie, wer unter diesen goldenen Masken steckt…. Er verriet uns, dass er bei der Befragung seiner Familie mitbekommen hatte, dass die Masken nicht nur das Buch suchen, sondern auch einen Efferd-Geweihten namens Basilio. Sie wissen, dass er ein Buch von ihnen hat. Basilio ist nie im Kloster angekommen.

Dieses Kloster befindet sich ca. 5 Wegstunden östlich von Joborn. Wir möchten uns das Kloster genauer anschauen. Da wir hierfür einen ortskundigen Führer brauchen, fragten wir Dagarin. Er empfahl uns einen etwa 50 jährigen rotblonden, kräftigen Mann namens Sharrer. Diesen sollen wir (ohne den Namen zu nennen und möglichst unauffällig) über Seradan suchen.

Desweiteren erzählte er uns, dass in Wirklichkeit alle befragten Familien umgebracht wurden. Keiner hat überlebt. Wir wollen uns auch auf einem dieser überfallenden Höfe umschauen. Vielleicht finden wir ja Spuren dieser Goldmasken.

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3 Antworten zu Geheimnisse in Joborn

  1. Egfried schreibt:

    Hi,
    ich habe dann mal die Kommentare aktiviert und den Namen Shag-Tyr korrigiert.
    Ansonsten sehr schön und ausführlich beschrieben (war ja eine ganze Menge an Info’s und Gesprächen.
    Danke

  2. melnyth schreibt:

    Hi,

    danke fürs Namen verbessern. Wobei… Mußte das sein? :o)))))

    Ich dachte auch erst, dass es ein kurzer Blog-Eintrag wird, aber irgendwie wurde es dann doch mehr.

    Bis in zwei Wochen.

    Gruß
    KArin

  3. xorron schreibt:

    Nice

    wie schon gesagt Gespräche bedeuten meist viel Info hoffe ich habe euch nicht überfrachtet

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