Back in time and back again


und nicht nur der Mond stand mittags am Himmel, auch die Sterne waren irgendwie anders.
Und dann warf Ral einen Stock in das ‚Knochen-Pentagramm’. Der tobte dort auch herum und zerschlug (zumindest einen der herumliegenden) Knochen. Vor dem Mond bildet sich eine tiefschwarze Wolke und heraus schießt ein nachtschwarzer Blitz – der glücklicherweise nur den Holzknüppel trifft, dem es nicht einmal etwas auszumachen scheint – denn er hüpft weiter wie wild in dem Kreis herum.
Wir beschlossen daraufhin die Lichtung in Richtung Joborn zu verlassen, bevor neue Blitze möglicherweise uns treffen können. Ral musste noch einen Kampf gegen seinen eigenen, um sich schlagenden, Stock gewinnen, bevor wir dann endlich weg konnten.

Aber auch der Wald war ganz anders, als wir Ihn kennen. Die Bäume standen nicht sehr dicht, das Unterholz dagegen war –ohne Waffeneinsatz- undurchdringlich und auch mit schweren Waffen war das Vorankommen mühsam. Die vermeintlichen roten Augen vom Waldrand entpuppten sich als strahlend rote Blumen (wir konnten Ral grade noch davon abhalten eine zu pflücken) und das Unterholz als unnatürlich hart. Von einem Blatt, das Ral abpflückte bekam er einen Tropfen auf die Hand – worauf er behauptete sich sofort viel besser zu fühlen. Also nahmen wir von dem Strauch noch einige Blätter mit, obwohl Frederico, der immer wieder Bärengrollen hinter uns zu hören glaubte, zur Eile trieb. Erst als Erach -vom Freischlagen des Weges- ziemlich erschöpft war, machten wir Pause; und hörten prompt vor uns das Knurren eines Wolfes, der seine Beute gestellt hat und auf den richtigen Zeitpunkt zum Angriff wartet. Und schon gab es für die Helden weder Zaudern und Halten.
Die letzten 100 Schritt durch den Wald zu eine Lichtung. Ein sehr großer alter Wolf, anscheinend ein verletzter und daher vom Rudel ausgestoßenen Einzelgänger, belauert sein Ziel: eine wunderschöne, ängstliche (?), junge Frau auf den Kutschbock (ca. 2,5 m über dem Boden) eines knallbunten Wohn-/Gaukler-/Krämer-Wagens. Von Zugtieren (es braucht sicher 4 Pferde um diesen Wagen zu bewegen) war keine Spur zu sehen.

Der Wolf – er zog einen Hinterlauf nach – war nicht erfreut über unser Erscheinen, zog es aber vor nur böse zu knurren und dann im Wald Deckung zu suchen. Ral versuchte mit dem Wolf ins Gespräch zu kommen, und die Übrigen mit der jungen Frau. Beides mit mäßigem Erfolg. Der Wolf hatte Angst und hielt immer min. 8 Schritt Abstand; die jungen Frau war zwar gesprächsbereit und kooperativ, aber leider fanden wir keine gemeinsame Sprache. Und Zeichensprache erwies sich als fehlerträchtig und zeitaufwändig.

Wir erfuhren:

  • Sie hat einen Begleiter namens Ilgaar.
    Der ist aber grade im Wald unterwegs, ist doppelt so groß wie Erach, sehr stark und hat nur ein Auge in der Mitte der Stirn. Wenn er will kann er aber auch wie ein Mensch aussehen. Er kommt morgen zurück.
  • Sie (Fhara) hatte keine Angst vor dem Wolf; Sie wollte ihm nur nichts tun, weil er doch schon verletzt war und keine Gefahr für Sie darstellte.
  • Sie ist auch eine Zyklopin (aber grade in menschlicher Gestalt).
  • Die roten Blumen sind gefährlich (vor allem wenn Sie mit Blut in Kontakt kommen).
  • Wie man aus den Strauch-Blättern einen Trank zubereitet, der sehr belebend wirkt.
  • Dort wo Erach Joborn suchen würde, gibt es eine Ansiedlung, in der angeblich Menschen und Goblins ZUSAMMEN leben (!?!?)
  • Es gibt Wesen, die ihre Gesichter hinter goldenen Masken verstecken und Andere niedermetzeln.
    Sie gehören zu einem Kult, der einen schlafenden (bösartigen ?) Drachen verehrt und wecken will
  • Die beiden Zyklopen jagen und töten die Goldmasken, weil Sie ihr Kind getötet haben
  • Einige Maskenträger sind vor Ihnen in die Bärenhöhle / Mine geflohen. Ilgaar könne nicht folgen, weil ein magischer Schutz Sie hindert die Höhle zu betreten.
  • Und der Knüller zum Abschluss:
    das hängt irgendwie mit dem -noch existierenden- ‚Bosparan’ zusammen.
    (Anmerkung: Wir leben in (Edit) 1033 BF; wobei BF für „Nach Bosparan’s Fall“ steht.)
    Wir befanden uns also ca. 1000 Jahre in der Vergangenheit.

Während Frederico zurück in die Stadt(?) möchte beschließen Ral und Erach erst einmal (mit Hilfe der beiden Zyklopen) den Bären zu töten um ggf. einen Rückweg frei zu haben.

Bei der Mine ist dann aber von einem Bären nichts zu finden. Wir können den Stollen problemlos betreten (nicht aber die Zyklopen, die in Ihre Ursprungsgestalt gezwungen werden und so nicht in den Schacht passen).

Nach einigen Metern hören wir Gesang, der uns irgendwie an die Dämonenbeschwörung im Magierturm erinnern. In der ersten Zentralhöhle sehen wir dann einen singenden Kreis von Maskenträgern um einen gefesselten Goblin stehen. Der Gesang bricht kurz ab (anscheinend ist der 1. Teil des Rituals abgeschlossen). Als neuer Gesang einsetzt und eine ‚Maske’ mit erhobenem Kurzschwert zu dem Opfer geht ist für uns die Zeit zum Eingreifen gekommen.
Die singenden reagieren kaum, als Frederico den Ersten in den Rücken sticht und Erach einen weiteren mit dem Speer durchbohrt. Selbst Ral kann in aller Ruhe hinzutreten und einem ohne Gegenwehr die Kehle durchschneiden. Und so fallen noch mehrere ‚Masken’ bis sie auf uns reagieren. Aber das nützt Ihnen nicht viel. Erach hat die ‚Maske’ in der Mitte besiegt, bevor er den Goblin töten kann. Und auch alle Anderen werden der reihe nach ausgeschaltet.

Eine kurze Untersuchung ergibt, dass die von der Höhle abgehenden Schächte schon sehr lange nicht mehr betreten wurden und sich somit eine Durchsuchung nicht lohnt.

Der Versuch mit dem gefesselten Goblin zu kommunizieren misslingt. Er spuckt Frederico nur immer wieder an worauf dieser den Gefesselten tritt; und als – trotz Protest von Frederico – Ral den Golblin los schneidet, rennt dieser Richtung Höhlenausgang davon … und kommt nach einem lauten Knall begleitet von wildem Bären-Gebrüll in Einzelteilen wieder zurückgeflogen. Wir sind gewarnt, der Dämonen-Bär ist da (wie ist er bloß an den Zyklopen vorbeigekommen ?).

Als wir nachschauen, ob wir aus der Höhle kommen können finden wir den Eingang von einem riesigen –aber schon schwer verletzten- Bären versperrt. Den uns zur Verfügung stehenden magischen Kräften und Wurf-/Schusswaffen scheint er mühelos zu widerstehen. Bleibt also nur der Nahkampf, in den sich Frederico und Erach stürzen. Fredericos feine Klinge vermag kaum einmal das dicke Fell des Bären zu durchdringen wogegen Erach’s brutale Kraft dem Bären weitere Wunden schlägt. Aber auch er wird von dem Bären getroffen und schussendlich bricht der Bär zusammen und begräbt Erach unter sich.

Mit viel Mühe (und Kontakt mit dem giftig grünen Blut des Bären) kann Erach hervorgezerrt werden. Ral versucht, so gut es geht, die Wunden (und sich selbst) von dem Gift zu säubern und zu verbinden.

Draußen ist wieder alles wie gewohnt. Ein normaler Wald und ein Weg Richtung Joborn. Der Versuch von Frederico und Ral eine Trage für Erach zu basteln scheitert kläglich. Aber Ral kann Ihn wieder soweit ‚aufpäppeln’, dass er selbst gehen kann. Draußen sind (für die Kundigen) jede Menge frische Spuren zu sehen. Anscheinend hat eine gut organisierte Einheit (Armee?) den Bären bekämpft … und nicht gewonnen.

Ral hat noch dafür gesorgt, dass wir die Fangzähne des Bären (als Beweis dafür, dass wir Ihn getötet haben ?) mitnehmen.

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2 Antworten zu Back in time and back again

  1. xorron schreibt:

    Einige Anmerkungen:

    1) Zuerst kam Rals Stock – dann der Wechsel

    2) Jetzt ist 1033 nicht 1011 BF oder ? :)))))

    3) und eine Tatze habt ihr auch mitgenommen

    sonst wie immer 1A – dein einsatz ist nicht vergessen Egfried – danke

    • Egfried schreibt:

      1) OK, aber so klingt’s besser – bzw. mir fällt kein schönerer Eingstieg ein 😉
      2) da ist mir Erach’s TsaTag reingerutscht 🙂
      3) Danke, hätte ich vergessen. Eigentlich sollte es ja der Kopf sein, aber der war ja zu schwer

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