Gaedren’s Bande aufgelöst (von Sas)

Ich hasse alten Fisch, verzogene Kinder, Hunde und bösartige alte Männer.
Und von allem bekamen wir mehr als genug 😦

Eigentlich hätte ich alles der reinigenden Kraft des Feuers überantworten sollen, aber das ist sicher nicht erlaubt, hätte das halbe Hafenviertel zerstört (und ich kenne mich noch nicht gut genug aus um zu entscheiden, ob das auch besser wäre) und hätte sogar die Stadtwache des Hafenviertels dazu gebracht aktiv zu werden.

In diesem ganzen alten, durchdringend nach mehrere Jahre altem Fisch stinkenden, Haus haben wir uns weiter umgesehen. Wir fanden einen, unerwartet massiven, Schrank, der uns nach einigen Mühen seinen Inhalt offenbarte; Massenweise Kupfermünzen. Und in einem Geheimfach im Boden unter dem Hunde-Schlafplatz fanden wir noch einige Goldmünzen.

Mehrere Türen führten weiter zu einem großen Kellerraum, in dem uns eine Gruppe von aggressiven Kindern erwartete.
Diese, offenbar Gaedrens Lehrlinge und Ihr ‚Aufpasser’ (ein Gnom), bewarfen uns beim Eintreten mit altem Fisch. Erwähnte ich schon, dass ich weder solche Kinder noch alten Fisch mag? Da Sie weder verhandlungsbereit waren noch uns Gaedren ausliefern wollten, gingen wir zu Ihnen runter. Der Zwerg zeigte Ihnen dann erst einmal, wie man kämpft, ohne den Gegner auch nur zu berühren, während wir anderen versuchten die ‚Hindernisse’ aus dem Weg zu räumen und den Gnom (zu dem Zeitpunkt hielten wir Ihn noch für eines der Kinder) zu erwischen. Aber er konnte aus dem Haus fliehen. Ich konnte Ihn stellen. Mit dem uns folgenden Saeg zusammen wollten ich Ihn entwaffnen und befragen, bevor er ich Ihn für seine üblen Taten gestraft hätte. Aber er war ein überragend glücklicher Kämpfer, der uns überraschte und beide kampfunfähig machen konnte.

Als dann Chetar kam um nach uns zu schauen beschlossen wir uns vorübergehend zurückzuziehen und am nächsten Tag gestärkt das Begonnene zu Ende zu führen.

In Zellaras Haus (denn dorthin hatten wir uns zurückgezogen m nicht so leicht gefunden und überrascht zu werden) erlebten wir eine weitere Überraschung. Das Haus war –offenbar schon seit Jahren- verlassen und zerfallen. Nur zu bestimmten Zeiten schafft Ihr Geist eine unwiderstehliche Illusion der guten alten Zeit. In dieser Zeit erschien Sie uns und offenbarte, dass Sie (oder Ihr Geist, also dass, was von Ihr noch übrig ist) von Gaedren gefangen gehalten wird.

Zurück am Westpeer fanden wir alles kaum verändert vor. Nur dass die uns bekannten Räume menschenleer und ausgeplündert waren. Eine weitere Tür im Keller, die ich vorher nicht bemerkt hatte, führte in einen weiteren großen Raum. In einem Wasserbecken, welches fast den ganzen Raum ausfüllte hauste -als eine Art Wächter- ein Krokodil. Der Zwerg besann sich darauf, dass Krokodile wohl genauso ‚denken’ wie Zwerge und begann es mit altem Fisch zu füttern. Diese Idee griff ich auf und gab dem Tier, in einem Leckerbissen (erwähnte ich schon, dass ich alten Fisch nicht ausstehen kann?) versteckt, die letzte Dosis Säure zu fressen. Ist Ihm offenbar nicht gut bekommen. Als wir dann vorbei wollten griff uns Gaedren mit einer Armbrust an und das Krokodil wollte mich ins Wasser ziehen. Ich konnte natürlich nicht zulassen, dass ich ein unfreiwilliges Bad mit einem Tier nehme. Kossuth’s Flammen bescherten dem Krokodil einen gnädigen Tod.

Gaedren, ein übertrieben selbstbewusster böser alter Mann –erwähnte ich, dass ich selche Läute nicht mag? -, wurde von Argosch seiner gerechten Strafe zugeführt.

In seinem Raum fanden wir noch einige Wertgegenstände und Zellara.

Zellara ist jetzt ein Satz magische Orakel-Karten und bereit uns nach Ihren Kräften zu unterstützen.

Einer der Wertgegenstände gehört wahrscheinlich Aleena Paladinstern, der Tochter des Stadtfürsten Piergeiron Paladinssohn. Ich denke wir werden versuchen Ihr das Schmuckstück zurückzugeben. Vielleicht gibt’s ja eine schöne Belohnung dafür.

Drea, die Wirtstochter, fanden wir nicht, aber Vorrichtungen beim Krokodilbecken lassen befürchten, dass Sie verspeist wurde.

Wir beschlossen Saeg’s Hütte aufzusuchen, um die weiteren Schritte zu planen.

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2 Antworten zu Gaedren’s Bande aufgelöst (von Sas)

  1. melnyth schreibt:

    Wohl gesprochen/geschrieben, Sas.
    Ich habe nichts hinzuzufügen.
    Chatar

  2. xorron schreibt:

    sehr schöm geschrieben Egfried

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