Never trust a stranger

Also aufgrund meines Barthaarspitzenkathars war ich ja etwas länger im Wirtshaus zur Bettruhe gezwungen. Dass Alkohol das angeblich negativ beeinflusst kann ich nicht bestätigen. Mir hat Alkohol immer geholfen – er machte die Hustenreize erträglicher… na, wie auch immer.  Auf jeden Fall habe ich dadurch Melnyth und ihren wortgewandten Bruder nicht näher kennengelernt als in den zwei Wochen die wir voher gemeinsam unterwegs waren. Aber was diesmal abging, das glaubt ihr mir nicht. Von vorn.  Frisch beim Abendessen will mir dieser Arwen doch so einen geschliffenen Blutrubin andrehen. Nein nicht einen – 20!!! Jetzt ist es ja so, dass ich bei so was eher mal dazu neige zu nehmen und dann zu fragen warum (aber die Antwort ist dann gar nicht so wichtig – ich hab ja was ich will). Nur nicht wenn es um die „Ich-habe-einen-Calimschan-Händler-verarscht-Rubine“ geht weil dort ja bekanntlich die Händler- und die Assassinengilde zusammengehören . Mir reicht der Ärger mit den Sajon – da muss ich mir nicht noch was ans Bein binden. Der junge Stadtwachler ist ja ganz nett. Der hört sogar mal auf das was ich sage.  Nun gut – dieses Thema werden wir zurückstellen müssen, denn jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Erst wird von einem namenlosen Durchschnittsmenschen ein Finger in einer Kiste gebracht – ohne Nachricht – ohne Kommentar – ohne Erklärung – ohne alles. Dann besucht uns Lynda – eine arrogante Halb-Elfen-Wald-Schnepfe die bei Melnyth in die Lehre gehen möchte.  sie lässt sich aber überzeugen im Wirtsraum zu warten. Na dann viel Spaß die nächste Zeit. Wir haben keine Ahnung ob und wie wir wieder zurückkommen. Wir müssen nämlich jetzt erst mal los um durch ein von Kelben erschaffenes Portal zu der Welt zu geraten in der wir eine Göttin befreien sollen.

…….to be continued……

(Varantir)
Wir kamen aus dem Portal in einer Wüste heraus. In Sichtweite lag eine Stadt und in unserer Nähe eine Straße, die dorthin führt.
Nachdem wir die Straße eine Weile beobachtet hatten (es kamen gelegentlich Humanoide auf Reittieren vorbei) entschlossen wir uns zur Stadt aufzubrechen. Unterwegs kam uns aus der Stadt eine ‚Delegation‘ von Katzenmenschen entgegen, die vor allem Melnyth abholen wollte. Nach anfänglichen Verständigungs-Problemen wurden wir in dei Stadt gebeten und uns klar gemacht, dass Melnyth als Vertreterin Aurils identifiziert wurde.

Die weibliche Katze, die offenbar dort ‚das Sagen‘ hat, ließ Melnyth (und später auch Awen) zu sich kommen um mit Ihnen zu reden.

In der Stadt haben wir noch etwas Handel getrieben, aber das ist nicht so berichtenswert, denke ich. Wichtig ist aber, dass wir erfuhren, dass ‚ein mächtiger Geist‘, der etwas mit Melnyth Aura zu tun hat (also wohl Auril) in einem Turm in der Stadt gefangen gehalten wird, und dass zumindest diese eine einflussreiche Katze es befürworten würde, dass Auril befreit wird.

Am nächsten Tag jedenfalls wurde Awen wieder zu den Frauen gerufen und wir übrigen gingen in die Stadt. Da wir vermuteten, dass Sie eine Befreiung Auril planen begaben wir uns zum Gefängnisturm.

Und natürlich tauchten Melnyth und Awen dann auch dort auf. Nach kurzem Gespräch über ‚What’s Next‘ griff Garth unvermittelt Awen an, der aber nicht wie erwartet fiel, sondern sich unsichtbar machte und herumbrüllte, worauf die Elite-Gefängnisturm-Wachen uns angriffen. Garth warf dann Irgendwann (wohl unter Einfluss eines Zaubers ?) seine Waffen weg und ließ sich abführen; Groub kämpfte verbissen gegen einige Wachen, 2 von Melnyth herbeigerufene Mammuths (die hätten in der Hitze eigentlich umgehend krepieren müssen) und Melnyth selbst (in verschiedenen Gestalten/Tierformen). Ich selbst beschränkte mich darauf von den Wachen nicht getroffen zu werden. Bis Awen offenbar bescholss auch Neutrale anzugreifen. Nachdem ich mehrfach einer Energiekugel ausweichen konnte machte ich mich auf die Suche nach Ihm, leider ohne Erfolg.

Melnyth hatte sich inzwischen in einen Drachen verwandelt, alles fast Metall in der Umgebung in Holz verwandelt ( auch Ihre höchst kostbare Sichel 🙂 ) und den Gefängnisturm halb eingerissen. gelangt dann wohl irgendie zur gefangenen Göttin und befreite diese. Damit endete der Spuk.

Melnyth und Awen ziehen wohl ab jetzt ohne uns ihrer Wege. Da wir Übrigen versuchen werden nach Tiefwasser zurückzukehren werden wir die Beiden wohl nicht wiedersehen. Denn Melnyth wird auf der ganzen Welt von der Inquisition Lathanders gesucht; und in Tiefwasser ist sie zudem diverser Verbrechen angeklagt, auf die die Todesstrafe steht.
Und zumindest ich (aber vermutlich auch Groub und Garth) würden Sie zu töten versuchen, wenn Sie uns nochmals begegnen.

So endet die Geschichte der Abenteuer von Groub, Norin und Varantir, die aus einem kleinen Dorf bei Tiefwasser aufbrachen um die Götter zu befreien. Es wird wohl andere geben, die diese Aufgabe weiterführen.

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